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DR. QUARCH ALS VORTRAGENDEN ODER SEMINARLEITER BUCHEN

Meine Vorträge und Seminare finden große Resonanz. Sie können mich sowohl zu Themen Ihrer Wahl anfragen, als auch für einen Vortrag oder Seminar/Workshop aus meiner aktuellen Pallette buchen. Für Anfragen wenden Sie sich bitte direkt telefonisch an mich +49 661 9525954 oder schicken Sie eine mail an cq@lumen-naturale.de

  1. Im Einklang mit dem Leben. Plädoyer für eine Ethik des rechten Maßes
    Die Erwärmung des Erd-Klimas ist unaufhaltsam. Und so wird sich überall auf dem Globus die Menschheit auf erhebliche Veränderungen ihrer Lebensgewohnheiten einstellen müssen. Um diesen Herausforderungen angemessen begegnen zu können, ist es dringend geboten, dass mit dem meteorologischen Klimawandel ein spiritueller Klimawandel einhergeht: dass sich die Menschheit ihrer fundamentalen Verbundenheit und Zusammengehörigkeit bewusst wird. Denn erst wenn wir uns als eingebunden in den großen systemischen Zusammenhang des Lebens erfahren, werden wir auch begreifen, dass wir nur bestehen können, wenn wir uns nach Maßgabe des uns geschenkten Lebens verhalten – wenn wir Abstand nehmen von jenem vermessenen und maßlosen Lebensstil, der die nun drohenden klimatischen Turbulenzen verursacht hat. Wir müssen das Maß des Lebens wiedergewinnen.
  2. Gott ist die Liebe. Plädoyer für eine leidenschaftliche Spiritualität
    Erotik und Spiritualität sind zwei Schwestern, die oft so tun als kennten sie sich nicht. Dabei sind sie eng miteinander verwandt. Denn die leidenschaftliche Liebe des Eros ist es, die den Menschen über sich selbst hinausträgt – nicht nur zum Geliebten oder zur Geliebten, sondern zuletzt immer auch zu Gott. Nur haben wir diese Verbindung von Erotik und Spiritualität weitgehend vergessen: Der Eros wurde aus der Spiritualität ausgetrieben. Zum Schaden beider. Deshalb plädiert Christoph Quarch für eine erotische Spiritualität: eine Spiritualität des Herzens als tragendes Fundament eines neuen Bewusstseins. Bei seinem Plädoyer für die leidenschaftliche Liebe zu Gott und Welt beruft er sich auf den muslimischen Mystiker Rumi und die christliche Mystikerin Mechthild von Magdeburg – zwei „Liebende Gottes”, die beide vor gut 800 Jahren geboren wurden. Im Ausgang von ausgewählten Gebeten und Gedichten von Mechthild und Rumi skizziert Quarch, wie Erotik und Gebet auch heute in einer erotischen Spiritualität zusammen finden und dabei unsere Religiosität ungemein befruchten können.
  3. Eros oder Agape? Über das Herz der christlichen Religion
  4. Ja zur Krise. Oder: Warum Katastrophen nicht katastrophal sind
    Weit verbreitet ist der Glaube, wenn alles zusammen bricht, müssten auch wir zusammenbrechen. Doch die Erfahrung lehrt das Gegenteil. Sie zeigt: Zusammenbrüche und Katastrophen bergen ein großes Potenzial an Kreativität und Energie. Der Nullpunkt der Resignation hat sich schon oft als Keim für neues Wachstum und neue Blüte erwiesen. Philosophen und Weisheitslehrer haben immer darum gewusst. Im griechischen Denken etwa wurde die schöpferische Kraft der Zerstörung unter dem Namen des Dionysos gefeiert – ein Motiv, das weit in das Denken Europas hineingewirkt hat; bis in die Gegenwartsphilosophie, die die Auflösung als Ereignis der Wahrheit feiert. Christoph Quarch wirbt in seinem Vortrag für einen entspannten Umgang mit Krisen, der das in ihnen schlummernde Potenzial nicht aus dem Blick verliert.
  5. “Denn auch hier sind Götter”. Über das spirituelle Potenzial von Wellness
    Glaube bedarf des leiblichen Ausdrucks. Glaube bedarf des menschlichen Körpers: Was inzwischen weithin plausibel erscheint, hätte vor noch nicht langer Zeit Stürme theologischer Entrüstung ausgelöst. Denn tatsächlich ist die körperliche Dimension des Glaubens nach einer langen Epoche der Vergessenheit erst im Zuge des großen spirituellen Aufbruchs am Ende des 20. Jahrhunderts wieder hoffähig geworden. Seither wird wieder darüber nachgedacht, was es bedeuten kann, wenn Paulus den Leib als „Tempel des Heiligen Geistes” bezeichnete. Und seither wächst das Bewusstsein für die spirituelle Dimension vermeintlich ganz säkularer „Körperwelten” wie Sport, Fitness, Kosmetik oder Wellness. Tatsächlich schlummert hier ein außerordentliches spirituelles Potenzial, das von den christlichen Kirchen meist ignoriert oder gar denunziert wird. Damit vergeben sie sich eine Chance, die Menschen der Gegenwart in ihren religiösen Bedürfnissen und Erfahrungen abzuholen.
  6. Leben, das stimmt. Über das Glück und die Kunst, glücklich zu sein
    Glücksverheißungen gibt es reichlich – aber wirklich glücklich sind die meisten Menschen nicht. Könnte es sein, dass das etwas mit unseren Idealen, Konzepten und Bildern vom Glück zu tun hat? Könnte es sein, dass wir einem Glück nachjagen, das bei näherem Hinsehen gar kein Glück ist? Christoph Quarch unterzieht die herrschende Vorstellung vom Glück einer präzisen Kritik und macht sich auf die Suche nach einem Glücksverständnis, mit dem sich wirklich gut leben lässt. Er findet es in dem alten Konzept der Glückseligkeit, das er auf überraschende Weise für die Gegenwart aktualisiert und zur Grundlage einer philosophisch-spirituellen Lebenskunst macht. Glück ist demnach der Zustand, in dem wir mit uns und der Welt im Reinen sind: in dem wir uns aus der Tiefe des Herzens bejahen können und darin unser Dasein als sinnvoll erleben. „Glück ist die Resonanz der Seele auf den Sinn des Lebens”.
  7. Die beste Ärztin ist die Seele. Plädoyer für eine beseelte Heilkunst
    Ein Philosoph, der seinen Namen verdient – sagte Sokrates -, betreibt nichts anderes als eine therapeía tês psychês: die Pflege der Seele. Aber was meinte er damit? Was verstand die griechische Philosophie von der Seele. Christoph Quarch meint: Sie verstand davon sehr viel. Mehr noch: Sie entwickelte eine Deutung der Seele, deren Tiefe und Wahrheit heute erst langsam wieder erkannt werden. Denn die frühe griechische Philosophie deutete die Seele nicht als eine „Quasi-Substanz” im Körper des Menschen, sondern als systemisches und auf Harmonie angelegtes Geschehen unserer Lebendigkeit. Diese Deutung der Seele wiederzuentdecken, öffnet eine erfrischende Sicht auf die Komplexität und Schönheit des Lebens.
  8. “Sinn und Geschmack fürs Unendliche.” Über die Zukunft von Religion und Glauben
    Wie werden wir in Zukunft glauben? Was werden wir Zukunft glauben? Woran werden wir in Zukunft glauben? – Diese Fragen kommen Ihnen ketzerisch vor? Nun gut, aber das heißt nicht, dass Sie ihnen ausweichen sollten. Denn die Welt ist im Wandel, und dieser Wandel wird auch an dem, was uns am sichersten und verlässlichsten scheint nicht vorbei gehen: an unserer Religion, an unserem Glauben. Schon heute kehren viele Menschen den Kirchen den Rücken und suchen nach neuen spirituellen Wegen. Das Aufeinanderprallen der großen Religionen führt dazu, Absolutheitsansprüche aufzugeben und andere religiöse Ausdrucksformen gelten zu lassen. Und eine neue Deutung unseres Lebens in Folge wissenschaftlicher und philosophischer Aufbrüche führt zu einem völlig veränderten Verständnis Gottes. Alles ist in Bewegung geraten. Aber wohin es führen wird, ist ungewiss.
  9. Die Wiederkehr der Mystik. Wie die Kirchen das Bedürfnis nach Spiritualität befriedigen können
    Seit Karl Rahners berühmtem Diktum, der Christ der Zukunft werde Mystiker sein, oder er werde nicht sein, ist Mystik in aller Munde. Und dies nicht so sehr innerhalb der christlichen Kirchen als vielmehr an ihren Rändern: dort, wo immer mehr von den Sachwaltern der Tradition enttäuschte Menschen versuchen, sich unter Zuhilfenahme östlicher Weisheitswege und esoterischer Lehren einen Reim auf ihren angestammten Glauben zu machen. Hier finden – von den Kirchen meist unbemerkt – spirituelle Aufbrüche statt, hier blüht eine mystische Spiritualität. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Was zeichnet eine mystische Spiritualität vor den klassischen Frömmigkeitsformen der christlichen Konfessionen aus? Lässt sie sich zu ihnen in ein stimmiges Verhältnis setzen – oder führt sie in eine transkonfessionelle, am Ende gar transreligiöse Dimension? So sehr sie in aller Munde ist: Mystik bleibt rätselhaft. Gerade das macht die Beschäftigung mit ihr so lohnend. Gerade das qualifiziert sie tatsächlich dazu, die Spiritualität der Zukunft zu sein.
  10. Hauptsache verliebt. Warum das Miteinander gelingt, wenn der Eros sich einmischt
    Nichts und niemand verbindet Menschen so stark und nachhaltig wie der Eros. Und nichts kann ihre Beziehungen so sehr durcheinander bringen und belasten wie diese Urenergie des Lebens. Dem Eros eignet ein in jeder Hinsicht überwältigendes Potenzial – das jedoch allzu oft brach liegt. Und das ist schade, denn wo die erotische Kraft im Menschen erlischt, verliert das Leben seine wichtigste Energiequelle. Für ein gutes und gelingendes Leben ist daher angesagt, dem Eros Raum zu geben. Dazu bedarf es einer erotischen Kultur und Lebenskunst, wie sie in anderen Kulturen durchaus zu finden sind, in unseren Breiten hingegen nicht. Es bedarf einer erotischen Lebenskunst, die den Eros weder aufs Geschlechtliche reduziert  noch vergeistigt, sondern ihn als eine Sexualität und Spiritualität verbindende Dimension des Lebens feiert. Wie eine solche erotische Lebenskunst aussehen kann und wie sie in unserem Leben Bindungsenergien erzeugen kann, die uns nicht fesseln, sondern befreien, davon handelt der Vortrag „Hauptsache verliebt”. Er skizziert eine Lebenskunst nach Maßgabe des erotischen Imperativs, der da lautet: Verliebe dich ins Leben.
  11. Die Welt ist Geist. Die mystische Dimension der Quantenphysik   Theoretische Physik und Kosmologie des 20. Jahrhunderts haben erstaunliche Ergebnisse zu Tage gefördert. Durch ihre neu gewonnenen Erkenntnisse sind alle uns vertrauten Denkgewohnheiten erschüttert worden. Davon bleiben auch Religion und Spiritualität nicht verschont. Zumal sich aus den Einsichten der Wissenschaft ungeahnte Perspektiven bieten, Konzepte wie Gott, Glauben und Gebet neu zu deuten. Vorraussetzung dafür ist eine neue Sprach- und Bildwelt, die die Brücke von Physik und Kosmologie zu Religion und Spiritualität schlägt. Unter Bezugnahme auf die europäische Philosophie wird Christoph Quarch eine solche Sprach- und Bildwelt skizzieren. Ihr zentraler Gedanke: Die Welt ist Geist – ein intelligentes Lebewesen, von dem wir nicht zu trennen sind…
  12.  “Alles ist voller Götter” – … oder etwa nicht?
    Zur Enthüllung des Göttlichen im philosophischen Denken
    Kaum war die Philosophie im alten Griechenland geboren, da stritten sich ihre Protagonisten auch schon darum, wie sie sich zur Religion zu verhalten habe. Sahen sie die einen als Fortsetzung der Religion mit anderen Mitteln, so firmierte sich auf der anderen Seite eine scharfe Religionskritik. Damit war ein Konflikt geboren, der seither das abendländische Denken durchzieht. Trotz aller Säkularisierungsschübe hat dabei die philosophische Frage nach dem Göttlichen nie aufgehört, den Geist zu bewegen. In seinem Vortrag skizziert der Philosoph Christoph Quarch die europäische Geistesgeschichte als ein kontinuierliches Ringen um Verhüllung und Entbergung des Göttlichen.

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SEMINARANGEBOTE (Auswahl)

Im Lichtglanz des Guten.
Mit Platon den Sinn des Lebens verstehen

Der antike Philosoph Platon (428 – 348 v.Chr.) hat eine Philosophie entwickelt, mit der es sich – wie mit keiner anderen – leben und sterben lässt -; ein Denken, das durch das Leben trägt und es in Schönheit und Kraft erstrahlen lässt. Das hat ihn zu Recht zum einflussreichsten Denker des Abendlandes werden lassen. Aber auch zu dem am meisten missverstandenen Philosophen der Geistesgeschichte. Platon in der ursprünglichen Frische seines Geistes zu entdecken, ist Ziel und Thema dieses Einführungsseminars. Leitend ist dabei die Frage nach dem guten Leben: die Frage nach Sinn und Seele nicht nur jedes Einzelnen, sondern der Welt im Ganzen.

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“Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können”. Einführung in Nietzsches Lebenskunst

«Der Mensch ist das, was überwunden werden muss», sagt Friedrich Nietzsche in seinem philosophischen Hauptwerk «Also sprach Zarathustra». Daraus spricht nicht so sehr eine pessimistische oder gar nihilistische Weltsicht, sondern die klare Einsicht Nietzsches, dass sich der Mensch, um zu seiner vollen Blüte zu gelangen, einer Transformation unterziehen muss: dass er ein neues Bewusstsein und ein neues Verständnis von sich, Gott und Welt entwickeln muss. Für dieses neue Bewusstsein streitet Nietzsches Kunstfigur «Zarathustra ». Die ihm in den Mund gelegten Reden haben eine tiefe spirituelle Dimension.
Der Kurs versteht sich als Einführung und Einfühlung in Nietzsches Philosophie. Anhand ausgewählter Abschnitte werden die Kerngedanken seines «Zarathustra» freigelegt und in Beziehung zur Lebenswirklichkeit der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer gebracht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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“Der neue Mensch ist integral”.
Einführung in Ken Wilbers Philosophie des Bewusstseins
Ken Wilber ist einer der inspirierendsten Denker der Gegenwart. Seit dem Erscheinen seines ersten Buches „Die Spektren des Bewusstsein” (1977) arbeitet er an einer Synthese westlicher Wissenschaft und östlicher Weisheit, um dem Geheimnis des menschlichen Bewusstseins auf die Schliche zukommen; und um den Weg zu mehr Bewusstheit zu bahnen. Deshalb gilt Wilbers Interesse in besonderem Maße der Spiritualität. Von ihr verspricht er sich nicht mehr und nicht weniger als die Rettung der Welt, wie es im Untertitel seines jüngsten Buches „Integrale Spiritualität” heißt. Darin skizziert er eine reife und umfassende spirituelle Lebensform, zu der wir im Seminar ausgewählte Stücke lesen werden. Zeiten der Stille und Zeiten der geistigen Arbeit wechseln sich dabei ab.

 

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Hingerissen von Gottes Schönheit
Wie Eros unsere Spiritualität beflügelt

 

Haben Sie schon mal mit Gott geflirtet? Nicht? Wie schade, denn es gibt wenig, was unsere Spiritualität so sehr bereichert, wie ein erotisches Verhältnis zu Gott und der Welt. Leider aber hat sich in unserer aller Köpfe eine sehr verkürzte Vorstellung von Eros und Erotik eingenistet. Leider aber leidet unsere gesamte Kultur unter einem Mangel an Erotik, Hingabe, Leidenschaft, Poesie und Zärtlichkeit. Zu oft sind wir eingespannt zwischen Leistungsdruck, Effizienzdenken und den kleinen Freuden aus Konsum. Wie anders klingen da die Texte von Mystikerinnen und Mystikern, die leidenschaftlich ihre Gottesliebe besangen. Von ihnen lassen wir uns in diesem Seminar inspirieren, um in Übungen und Gesprächen die Kunst des erotischen Betens zu lernen. Denn – Die Kraftquelle auf dem Weg zur unserer Seele ist Eros: die leidenschaftliche Hingabe ans Leben, die uns nicht nur mit unserer eigenen Seele in Berührung bringt, sondern uns zuletzt noch über uns selbst hinaus trägt zu Gott. Herzlich eingeladen sind alle, die sich nach einer ganzheitlichen, sinnlichen Spiritualität sehnen.

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In Liebe verbunden?
Auf der Suche nach der gemeinsamen Essenz der Religionen

Ob Zen oder Sufismus, ob Yoga oder Sonnentanz – auf der Suche nach spiritueller Erfahrung überschreiten Menschen viele Grenzen. Weil die Ahnung sie leitet, in den mystischen Traditionen der Welt etwas zu finden, wonach sie sich sehnen: eine seelische Heimat, ein gemeinsamer Grund, eine globale Spiritualität. „Gibt es so etwas wirklich?“, hat Christoph Quarch gefragt: sich selbst und zahlreiche Vordenker und Weise aus unterschiedlichen Religionen. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Ja, es gibt eine gemeinsame Essenz der Liebe und Weisheit in allen Religionen – und sie erschließt sich in den  mystischen Traditionen. Auch im Christentum – genauer: in seiner Liebesmystik. Im Seminar werden wir dieser Variante globaler Spiritualität im Christentum nachgehen – in der Lektüre von mystischen Texten ebenso wie in der Meditationspraxis  – ein Angebot an alle, die sich nach einer beherzten, ganzheitlichen Spiritualität sehnen.

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„Gott ist Leben, nicht bloß Sein.”
Schellings mystische Begründung des deutschen Idealismus

Die „Philosophischen Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit”, die Schelling im Jahre 1809 der Öffentlichkeit vorlegte, sind eines der tiefsten und abgründigsten philosophischen  Bücher, die je in deutscher Sprache geschrieben wurden. In ihnen treibt Schelling das Denken bis an seine äußersten Möglichkeiten: in den einen Grund alles Seins, seine Selbstmitteilung in Natur und Geschichte, den Ursprung von Gut und Böse, die Stellung des Menschen im Kosmos. Auf engstem Raum skizziert er darin die mystischen Grundlagen des deutschen Idealismus – und liefert ineins damit eine erstaunlich zeitgemäße und frische spirituelle Philosophie. Im Seminar lesen wir ausgewählte Stücke aus Schellings Meisterwerk. Zeiten der Stille und Zeiten der geistigen Arbeit wechseln sich dabei ab.

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Der Zauber des Wir.
Spüren – Fühlen – Denken. Eine Einübung ins gelingende Miteinander

Gemeinschaft ist gar nicht so leicht: Partnerschaften scheitern, Teams brechen auseinander, Familien werden brüchig. Und dass, obwohl wir uns alle nach Gemeinschaft sehnen, obwohl wir den Zauber des Wir ahnen und des Alles-alleine-machen-Müssens überdrüssig sind. Deshalb lohnt es sich, dem Geheimnis gelingenden Miteinanders nachzugehen: indem wir lernen, wie wir uns auf gute Weise aufeinander einstimmen; wie wir die in Gemeinschaften wirksamen Energien und Kräfte erspüren können, um mit ihnen ein gutes Miteinander zu gestalten. Und indem wir uns darüber verständigen, was das Wir eigentlich ist, welche unterschiedlichen Erscheinungsformen es hat und was sie auszeichnet: Freundschaften, Familien, spirituelle Gemeinschaften, Interessengemeinschaften, Wahlverwandtschaften usw. Reflexion und Einübung des Zaubers des Wir ergänzen einander zu einem Schritt auf dem Weg in eine neue Wir-Kultur.

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Wo der Sinn des Lebens wohnt
Eine philosophische Expedition ins Reich der Seele

„Erkenne dich selbst!” – die Inschrift über dem Apollo-Tempel zu Delphi ist der Imperativ zur Philosophie. Philosophieren – recht verstanden – ist nichts anderes als die immer neue Frage danach, was das Leben ist und wer wir eigentlich sind. Eine klassische Antworten auf diese Frage lautet: Wir sind Seele. Aber was heißt Seele? Und ist dieses Konzept wirklich hilfreich, um uns als Menschen des 21. Jahrhunderts besser zu verstehen? Die Antwort lautet: Ja – und warum das so ist, wollen wir anhand von Filmen von Kryzstof Kiewslowski und philosophischen Texten aus der griechischen Antike  ermitteln.

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“Komm! ins Offene, Freund!”. Einführung in Hölderlins Denken und Dichten

Hölderlins Gedichte, schreibt der Philosoph Martin Heidegger, “erscheinen wie ein tempelloser Schrein, worin das Gedichtete aufbewahrt ist”. Und dieses Gedichtete Hölderlins ist nicht mehr und nicht weniger als das Heilige: das Mysterium des Lebens, das in seiner Dichtung auf nie gehörte Weise zum Klingen kommt. Nicht zuletzt deswegen ist die Lektüre und Interpretation der Dichtung Hölderlins ein lohnendes Unterfangen. Sich auf Hölderlin einzulassen und sich dem Strom seiner Worte anzuvertrauen, ist eine Erfahrung, die uns die Welt mit wacheren, reineren Augen sehen lässt. In besonderem Maße gilt dies von der Natur, die dem Dichter ein ewiger Ort der Begegnung mit dem Göttlichen war. Um dies nachzuvollziehen, verbindet das Seminar die Lektüre und Auslegung der Dichtung Hölderlins mit gemächlichen Spaziergängen rund um den Sandkrughof. Auf diese Weise wollen wir nicht nur etwas über Hölderlin lernen, sondern die in seinen Werken gedichtete Wahrheit selbst erfahren.

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Die Welt ist Geist. Die mystische Dimension der Quantenphysik

Theoretische Physik und Kosmologie des 20. Jahrhunderts haben erstaunliche Ergebnisse zu Tage gefördert. Durch ihre neu gewonnenen Erkenntnisse sind alle uns vertrauten Denkgewohnheiten erschüttert worden. Davon bleiben auch Religion und Spiritualität nicht verschont. Zumal sich aus den Einsichten der Wissenschaft ungeahnte Perspektiven bieten, Konzepte wie Gott, Glauben und Gebet neu zu deuten. Voraussetzung dafür ist eine neue Sprach- und Bildwelt, die die Brücke von Physik und Kosmologie zu Religion und Spiritualität schlägt. Unter Bezugnahme auf die europäische Philosophie – allem voran auf das antike griechische Denken – sowie auf Texte der Pioniere der Quantenphysik wird Dr. Christoph Quarch eine solche Sprach- und Bildwelt skizzieren. Ihr zentraler Gedanke: Die Welt ist Geist – ein intelligentes Lebewesen, von dem wir nicht zu trennen sind…

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Hier eine Übersicht über Veranstaltungen und Orte, an denen ich als Vortragender aufgetreten bin (Auswahl).

Alanus Hochschule Alfter, 2008
CITTA-Kongress München 2008
Deutscher Evangelischer Kirchentag Köln 2007
Deutscher Evangelischer Kirchentag Bremen 2009
Deutscher Evangelischer Kirchentag Dresden 2011
Evangelische Akademie Baden, Bad Herrenalb
Evangelische Akademie Tutzing
Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn
Evangelische Akademie Loccum
Heiligenfeld Kongress, Bad Kissingen 2009
Internationale Pädagogische Werktagung Salzburg 2007
Melanchthon Akademie Köln
Ökumenischer Kirchentag München 2010
Parlament der Weltreligionen, Melbourne 2009
Perspectiva Kongress Basel 2008
Spirituelle Herbstakademie Frankfurt/M 2008
Spirituelle Sommerakademie Hombroich 2005-2008
Via Mundi Jahrestagung 2009, 2011
1. Vision Summit Berlin 2007
World Spirit Forum Arosa 2006
World Spirit Forum Arosa 2008
G20-World Spiritual Leaders Forum, Seoul 2010

Zahlreiche Evangelische und Katholische Bildungseinrichtungen